Gestern fand ein spannendes Interview mit Henry Murray, dem Co-Founder von Waterdrop, in der WKS-Podcast-Serie „Wirtschaft kompakt“ statt. Die Redakteurin Margit Skias führte dabei durch die Entstehung der Produktidee sowie die internationale Etablierung dieses innovativen Unternehmens. Waterdrop zielt darauf ab, den Konsum von Wasser zu erhöhen und gleichzeitig den Gebrauch von Plastikflaschen zu reduzieren. Diese ambitionierte Vision, untermauert von leidenschaftlicher Überzeugung, ist das Markenzeichen der Gründer, die ursprünglich aus der Consulting-Branche stammen.

Murray, der hauptsächlich Leitungswasser trinkt und seine Flasche etwa zehnmal täglich auffüllt, berichtet, dass die Idee zu Waterdrop während eines Langstreckenflugs entstand, als er nach einer geschmackvollen Alternative zu den üblichen Soft Drinks suchte. Nach einem Jahr intensiver Marktanalyse und einer Investition von 1,5 Millionen Euro stellte sich das Gründerteam die Frage, warum es noch niemanden gab, der zuckerfreie Aroma-Würfel für Wasser anbietet. „Das Produkt sollte einfach, sinnvoll und alltagstauglich sein“, erklärt Murray, der gemeinsam mit seinem Bruder und Christoph, einem weiteren Mitgründer, an der Umsetzung arbeitet.

Die Erfolgsformel von Waterdrop

Ein Schlüssel zu Wasserdrops Erfolg liegt in einer soliden Logistik- und Marketingstrategie. Murray hebt hervor, wie wichtig eine klare Markenführung und agiles Produktmanagement sind. „Eine starke Marke braucht ein großartiges Produkt“, ist er überzeugt. Die Gründer sind zudem stolz auf ihre eigene Produktion, die individuellen Verpackungen und ein internes Research & Development-Team, das dafür sorgt, dass die Qualität und der Geschmack der Produkte stets stimmen.

Ein weiterer Aspekt, der Murray am Herzen liegt, ist die Community. „Freunde und Familie sind der stärkste Kanal für Neukunden“, erklärt er. Das Teilen einer Packung unter mehreren Personen sorgt für Mundpropaganda und schafft Vertrauen in das Produkt. Aktuell liegt das Unternehmen mit rund 240 Mitarbeitenden hoch im Kurs und nutzt verschiedene Programme, um die Anliegen der Nachhaltigkeit voranzutreiben und die Welt der Getränke nachhaltig zu verändern.

Persönliche Entwicklung und Ausdauer

Im Gespräch betont Murray auch, dass Scheitern ein Teil des Erfolgs sei. „Man muss bereit sein, Risiken einzugehen und an seine Ideen zu glauben“, so der Gründer. Dabei spielt das Vertrauen innerhalb des Teams sowie die Auswahl kompetenter Mitarbeiter eine zentrale Rolle. Murray und sein Team arbeiten unermüdlich daran, den Getränkemarkt, der von wenigen großen Konzernen mit zuckerhaltigen Produkten dominiert wird, neu zu denken.

Zusätzlich zur aufregenden Podcast-Folge wird Henry Murray auch als Redner beim Jungunternehmertag „Sinn & Tonic“ am 16. Oktober in der Red Bull Arena auftreten. Die Masterclass Talk um 16 Uhr und die Hauptkeynote um 20 Uhr tragen das Thema „Vom Tropfen zur Welle“ und bieten weiteren Input für angehende Gründer.

Die Podcast-Reihe auf der WKS-Website sowie auf Spotify und Apple Podcasts bietet spannende Einblicke in die Welt der Wirtschaft und zahlreiche Gespräche mit Experten der Wirtschaftskammer Salzburg. Die Vielfalt an Themen und Gesprächspartnern macht die Reihe besonders wertvoll für alle, die sich für unternehmerische Entwicklungen interessieren.

Zusammengefasst verfolgt Waterdrop nicht nur das Ziel, ein herausragendes Produkt zu kreieren, sondern auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Dabei wird ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen großgeschrieben, was im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung steht. Die Geschichte von Waterdrop zeigt: Mit einer klaren Vision und Ausdauer kann man sogar in einem hart umkämpften Markt neue Wege gehen und Generationen von Konsumenten inspirieren.