Kenan Mujkic, ein aufstrebender Friseur und Stylist aus Saalfelden, hat sich in der Welt der Frisuren einen Namen gemacht. Bekannt für seine präzisen Arbeiten auf internationalen Fashion Weeks, betreibt Mujkic den Premium-Salon „Kenan Mujkic“. Sein Erfolg ist das Resultat einer fundierten Ausbildung und einer starken Persönlichkeitsentwicklung, die er während seiner Lehre als Friseur erlebte. sn.at berichtet, dass Mujkic mehr bieten möchte als einen gewöhnlichen Friseursalon. Er strebt danach, Zusatzdienstleistungen zu integrieren und hebt hervor, wie wichtig die Nähe zum Menschen in seinem Beruf ist.
Gerade die emotionale Resonanz, die durch Haarstylings erzeugt wird, ist für Mujkic von großer Bedeutung. Er betont, dass nicht nur der Schnitt zählt, sondern die gesamte Erfahrung, die seine Kunden machen. So liegt ihm viel daran, seine Mitarbeiter:innen und Lehrlinge persönlich zu unterstützen und ihnen ein tiefgehendes Fachwissen zu vermitteln.
Berufsschule und Fachkräftemangel
Friseure verbinden Kreativität und Handwerk mit der Fähigkeit, Nähe zu Menschen herzustellen. Dennoch plagt die Branche ein erheblicher Fachkräftemangel. In Saalfelden ist die Situation besonders herausfordernd, da nur wenige Betriebe Lehrlinge ausbilden. Mujkic macht sich persönlich stark für die Ausbildung junger Leute und fördert Transparenz und Motivation in seinem Team. Wie aus den Informationen von friseurhandwerk.de zu entnehmen ist, spielt die Ausbildung eine entscheidende Rolle. Nur etwa 28 % der Friseurbetriebe in Deutschland bilden momentan aus, was die Berufslandschaft erheblich einschränkt.
Junge Menschen sind eingeladen, verschiedene Branchen zu erkunden. Mujkic ermutigt sie dazu, Schnuppertage in Salons zu nutzen, um einen Eindruck vom Beruf des Friseurs zu bekommen. Die Ausbildung ist dual und vermittelt nicht nur Schnitt- und Farbtechniken, sondern auch Beratungsfähigkeiten und Grundlagen zu Haarverlängerungen. Auch die Digitalisierung wird zunehmend im Friseurberuf relevant, doch persönliche Begegnungen sind unersetzlich.
Die Zukunft des Friseurhandwerks
Mit dem Ausbildungsstart im September 2025 wird der Friseurberuf als zukunftssicher angesehen, wie querschnitt-magazin.de betont. Trotz eines Anstiegs der Auszubildendenzahlen in den letzten Jahren bleibt die Branche vor Herausforderungen. Der Männeranteil unter den Auszubildenden lag jüngst bei etwa 34 %, während insgesamt die Zahl neuer Ausbildungsverträge 2023 bei rund 6.300 lag.
In den kommenden Jahren gilt es, die Stärken des Berufs sichtbar zu machen und die nächsten Generationen für das Friseurhandwerk zu begeistern. Mujkic’s Ansatz, junge Talente zu fördern und auf aktuelle Trends zu achten, ist Teil der Lösung für den Fachkräftemangel. Durch soziale Medien gelingt es ihm zudem, sein Handwerk in der Öffentlichkeit zu positionieren und neue Kunden zu gewinnen.
Mit einem offenen Ohr für seine Mitarbeiter und einem Gespür für Trends ist Kenan Mujkic auf einem guten Weg, die Friseurbranche in seiner Region nicht nur zu revitalisieren, sondern auch zukunftssicher zu gestalten.