In Salzburg hat sich der Immobilienmarkt nach turbulenten Jahren stabilisiert. Laut Thomas Lainer, Vizepräsident des Immobilienrings, war das Ende der KIM-Verordnung entscheidend für die Marktberuhigung. Es gibt positive Nachrichten aus dem Flachgau, wo die Immobilienpreise um 10-15% gesunken sind, nachdem sie während der Coronajahre stark angestiegen waren. Besonders bei gebrauchten Wohnungen zeigt sich eine klare Differenz: Diese sind derzeit 30-40% günstiger als Neubauten, was für Käufer eine attraktive Perspektive bietet. Eigentlich ein guter Zeitpunkt, um in eine gebrauchte Immobilie zu investieren. SN berichtet, dass die Preise für Einfamilienhäuser allerdings weiterhin hoch sind und oft schwer zu finanzieren bleiben.

Der Blick auf die Stadt Salzburg zeigt, dass Neubauwohnungen hier mit Preisen von 9000-10.000 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlagen. Dies macht es für viele angehende Käufer zu einer teuren Herausforderung, ein passendes Zuhause zu finden. Besonders in Stadtnähe sucht man vergeblich nach Einfamilienhäusern unter einer Million Euro. Auch die Grundstückspreise variieren stark. In Morzg belaufen sie sich auf etwa 2300 Euro pro Quadratmeter, während in anderen Stadtteilen wie Liefering oder Taxham Preise unter 5.500 Euro zu finden sind. Solche Preisunterschiede können für Käufer einen gewaltigen Unterschied machen!

Marktentwicklungen im Flachgau

Wie geht es den verschiedenen Gemeinden im Flachgau? Diese Region zeigt große Preisunterschiede. Beispielsweise liegt der Quadratmeterpreis in Bürmoos bei etwa 6000 Euro, während Oberndorf und Obertrum mit 1000 bzw. 500-600 Euro punkten. Allen voran hat Seekirchen mit großen Bauprojekten, wie den 180 neuen Wohnungen, einen positiven Trend vorzuweisen. In Eugendorf sorgt die hervorragende Lage an der Autobahn und die nahen Arbeitsplätze für anhaltende Nachfrage. Seit der KTM-Pleite ist jedoch in Mattighofen ein Rückgang zu verzeichnen. Munderfing hingegen hat sich als attraktiver Standort mit günstigeren Preisen, rund 2500-2600 Euro pro Quadratmeter, etabliert.

Die Nachfrage nach Immobilien in Salzburg bleibt hoch, insbesondere in den Toplagen. Ein aktueller Überblick über die Immobilienpreise in Salzburg 2025 zeigt, dass die teuersten Stadtteile wie die Altstadt oder Riedenburg über 8.500 Euro pro Quadratmeter kosten. Randlagen könnten jedoch eine flexible und günstigere Alternative bieten.Kroy Immobilien hebt hervor, dass eine gute Planung und Eigenmittel von 20-30 % bei der Finanzierung entscheidend sind, um im aktuellen Markt bestehen zu können.

Mieten und Neubau

Während die Kaufpreise stagnieren, steigen die Mietpreise infolgedessen der geringen Neubautätigkeit. Dies resultiert aus einer hohen Nachfrage nach sanierten Altbauten und neuen, energieeffizienten Wohnungen. Die Marktbedingungen sind angespannt, da der Neubau weiterhin großen Herausforderungen – vor allem fehlender Grundstücke und hoher Baukosten – gegenübersteht. Immobilienscout24 weist darauf hin, dass Käufer zunehmend Wert auf guten Zustand, effiziente Heizsysteme und Energieeffizienz legen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Salzburgs Immobilienmarkt zwar einige Hürden aufweist, es aber durchaus Optionen gibt, die sich für Käufer und Mieter gleichermaßen lohnen können. Hier gilt: Gut informieren und flexibel bleiben ist der Schlüssel zu einem gelungenen Immobiliengeschäft!