Ab dem 6. Oktober 2025 wird die Weststrecke zwischen Wien und Salzburg ein echter Leckerbissen für Pendler und Reisende. Die ÖBB erhöhen die Sitzplatzkapazität in ihren Zügen um etwa 20 Prozent, was für einen angenehmeren Reisekomfort sorgen soll. Dabei kommen neue IC-Doppelstockzüge zum Einsatz, die von der Deutschen Bahn erworben wurden. Diese Züge übernehmen die RJ-Verbindungen mit häufigeren Halten, während die schnelleren RJX-Verbindungen weiterhin von der bestehenden Railjet-Flotte bedient werden. sn.at berichtet, dass das Fahrplanangebot unverändert bleibt – Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie Halte bleiben gleich, lediglich die Zugbezeichnung ändert sich von „RJ“ zu „IC“. So wird der RJ 643 ab Anfang Oktober als IC 643 geführt.
Ein noch besserer Service kommt mit zwei zusätzlichen abendlichen Direktverbindungen zum Flughafen Wien dazu. Reisende können ihre bereits gekauften Tickets ganz entspannt weiterverwenden, denn diese behalten ihre Gültigkeit. Wer eine Sitzplatzreservierung auf Basis der RJ-Garnituren hatte, wird umgebucht. Nicht erreichbare Kunden können beim Einstieg die Unterstützung des Bordpersonals in Anspruch nehmen, um neue Plätze zugewiesen zu bekommen. meinbezirk.at hebt hervor, dass diese Änderungen vor allem dazu dienen, die steigende Nachfrage auf dieser beliebten Strecke zu decken.
Ein Blick in die Ausstattung
Die neuen IC-Doppelstockzüge bieten mit insgesamt 486 Sitzplätzen – 66 in der ersten und 420 in der zweiten Klasse – reichlich Raum für Fahrgäste. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen: Wer mit dem Rad unterwegs ist, findet acht Fahrradstellplätze vor. Zudem stehen zwei Rollstuhlplätze zur Verfügung, und die Zugänge sind durch barrierefreie Einstiege für alle zugänglich. Diese Entwicklungen sind nicht nur praktisch, sondern auch zukunftsweisend, insbesondere wenn man die zunehmende Bedeutung der Barrierefreiheit bedenkt. access-austria.at berichtet von Verbesserungen, die an den neuen Zügen vorgenommen wurden, um einer breiteren Bevölkerungsgruppe den Zugang zu erleichtern.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Zugänglichkeit gelegt. Unter anderem sind die Türen länger offen, es gibt eine verbesserte barrierefreie Toilette, und die Stiegen sind breiter gestaltet. Auch die Plätze für Rollstuhlnutzer sind optimiert, mit leicht bedienbaren Jalousien und höhenverstellbaren Tischen. Barrierefreiheit ist ein zentrales Thema, und Elmar Fürst, Vorstandsvorsitzender der ÖBB, hat betont, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Fahrgäste zu hören und umzusetzen.
Die Wiener Westbahnhof-Veranstaltung im Mai zeigte bereits, wie wichtig diese Aspekte für die ÖBB sind. Dort wurde der neue Cityjet-Doppelstockzug vorgestellt, der bald in der Ostregion zum Einsatz kommt. Die ÖBB setzen ambitioniert auf moderne und barrierefreie Lösungen.
Insgesamt ist die Umstellung auf die neuen IC-Doppelstockzüge nicht nur eine logische Antwort auf die steigenden Fahrgastzahlen, sondern auch ein Schritt in die Zukunft des barrierefreien Reisens. Ein positives Zeichen für alle, die regelmäßig auf der Weststrecke unterwegs sind!