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Heute ist der 29.03.2026 und wir werfen einen Blick auf ein zukunftsweisendes Bildungsprojekt in Saalfelden, das speziell für die Tourismusbranche im Pinzgau ins Leben gerufen wurde. Erstmals hat hier ein „Lehre mit Matura“-Kurs begonnen, der es Lehrlingen ermöglicht, parallel zu ihrer Ausbildung die Matura zu absolvieren. Diese innovative Kursstruktur berücksichtigt die stark ausgelasteten Sommer- und Wintersaisonen, in denen die Lehrlinge in den Betrieben besonders gefragt sind. Die meisten Kurstage finden daher in der Nebensaison statt, während die Unterrichtszeiten auf den Nachmittag gelegt sind. Dies sorgt dafür, dass die Lehrlinge sowohl ihre beruflichen Verpflichtungen als auch die schulischen Anforderungen erfolgreich unter einen Hut bringen können.

Ein besonders erfreulicher Aspekt des Kurses ist, dass die Teilnahme für die Lehrlinge kostenlos ist und vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung finanziert wird. Die erste Prüfung im Fach Englisch ist bereits für Jänner 2027 angesetzt, und der nächste Kursstart ist für das Frühjahr 2027 geplant. BFI-Geschäftsführer Franz Fuchs-Weikl und Bürgermeister Erich Rohrmoser betonen die enge Zusammenarbeit regionaler Institutionen, die den Kursstart ermöglicht hat, und zeigen sich optimistisch über die zukünftige Entwicklung.

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Chancen für die Lehrlinge

Die Möglichkeit, Arbeit und Weiterbildung zu verbinden, ist für viele junge Menschen ein entscheidender Faktor bei der Wahl ihres Arbeitgebers. In Salzburg absolvieren bereits über 20% der Lehrlinge die Lehre mit Matura, was zeigt, dass dieses Modell zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Betriebe, die ihre Lehrlinge aktiv unterstützen, verzeichnen besonders hohe Erfolgsquoten. Diese Unterstützung wird auch von der Wirtschaftskammer Österreich gefördert, die Unternehmen dazu ermutigt, Tageslehrgänge für Lehrlinge zu ermöglichen. Lehrbetriebe können zudem eine Kompensation des kollektivvertraglichen Bruttolehrlingseinkommens für die Kurszeiten erhalten.

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Die Lehre mit Matura trägt nicht nur zur fachlichen Qualifikation der Lehrlinge bei, sondern stärkt auch die Mitarbeiterbindung und verbessert das Recruiting. Unternehmen, die solche Programme anbieten, erhöhen ihre Attraktivität als Arbeitgeber und können somit die besten Talente für sich gewinnen. Diese Entwicklung ist besonders für die Tourismusbranche im Pinzgau wichtig, die auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter angewiesen ist.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Insgesamt zeigt das Projekt „Lehre mit Matura“ in Saalfelden, dass es möglich ist, berufliche Ausbildung und akademische Bildung zu vereinen. Durch die Unterstützung der regionalen Institutionen und die gezielte Förderung von Lehrlingen wird nicht nur die Zukunft der jungen Menschen gesichert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region gesteigert. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Modell in den kommenden Jahren entwickeln wird, aber die Weichen sind gestellt, um eine neue Generation von bestens ausgebildeten Fachkräften hervorzubringen.

Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir einen Blick auf die ausführlichen Berichte von meinbezirk.at und bfi-sbg.at.