In Salzburg wird die regionale Lebensmittelkultur großgeschrieben. Ein anschauliches Beispiel dafür ist die Initiative AMA GENUSS REGION, die eine bundesweite Reihe zur Förderung von Regionalität, Qualität und Zusammenarbeit in der kulinarischen Wertschöpfungskette ins Leben gerufen hat. Die Veranstaltung im Festsaal Pfarrwerfen brachte über 80 Vertreter aus Landwirtschaft, Direktvermarktung, Gastronomie und Wirtschaft zusammen, um den direkten Austausch und das Netzwerken zu fördern. Dieses Treffen ist Teil eines größeren Projekts, das von AMA-Marketing und der NWK-Kulinarik GmbH im Rahmen des Förderprojekts „Regionale Kulinarik, Qualitäts- und Herkunftssicherung entlang der Wertschöpfungskette“ initiiert wurde.

Ein zentrales Ziel dieser Reihe ist es, Betriebe entlang der kulinarischen Wertschöpfungskette enger zu vernetzen und praxisnahe Unterstützung zu bieten. Julia Göschelbauer von AMA-Marketing hob hervor, dass die Plattform für Qualität, Herkunft und Innovation in der Kulinarik eine entscheidende Rolle spielt. Besonders betont wurde der direkte Austausch zwischen Produzenten, Gastronomie und Vermarktern als Schlüssel zur Weiterentwicklung regionaler Lebensmittel. Auch Markus Hillebrand, Obmann des Vereins Netzwerk Kulinarik, unterstrich die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit, die durch Unterstützung seitens der Politik und Interessenvertretungen gestärkt wird.

Innovative Ansätze und zukünftige Events

Bei der Veranstaltung kam auch der Landesrat Maximilian Aigner (ÖVP) zu Wort, der die Bedeutung regionaler Lebensmittel für die Wirtschaft und die Versorgung der Bevölkerung hervorhob. In seinem Impulsreferat wies Aigner auf die Notwendigkeit einer engen Kooperation zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung und Gastronomie hin. Zudem gab es einen spannenden Vortrag von Niklas Pichler und Maximilian Grosseck von StoryHof, die praxisnahe Tipps zur Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Lebensmittelbranche präsentierten. Ihr Vortrag mit dem Titel „Mit KI schneller zum Erfolg“ zeigte auf, wie Direktvermarkter, Manufakturen und Gastronomiebetriebe von modernen Technologien profitieren können.

Im Anschluss diskutierten Aigner, Rupert Quehenberger (Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg) und Albert Ebner (Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Salzburg) über die Zukunft der regionalen Kulinarik. Der Tenor der Diskussion war ein starkes Bekenntnis zu Netzwerken, regionalen Produkten und innovativen Ideen, die eine erfolgreiche kulinarische Zukunft in Salzburg sichern sollen.

Die Initiative AMA GENUSS REGION plant bereits weitere Netzwerk-Treffen, um den Austausch und die Vernetzung fortzusetzen. So wird am 9. Februar ein Treffen in Wien stattfinden, gefolgt von Veranstaltungen in Oberösterreich, Niederösterreich sowie Tirol und Vorarlberg im März. Diese Treffen bieten eine Plattform, um Best-Practice-Beispiele vorzustellen und Impulse für die Qualität und Herkunft in der kulinarischen Wertschöpfungskette zu setzen. Die Teilnehmerzahl am letzten Treffen in der Steiermark war mit rund 150 hoch, was die hohe Relevanz der Themen unterstreicht. Auch hier wurde der direkte Austausch als essenziell für die regionale Kulinarik betont und aktuelle Branchenfragen diskutiert.

Die AMA GENUSS REGION ist somit nicht nur ein wichtiger Akteur für die Stärkung der Regionalität, sondern auch ein Wegbereiter für innovative Lösungen in der Gastronomie und Landwirtschaft. Der Austausch über aktuelle Herausforderungen und die Entwicklung neuer Ideen schafft ein starkes Fundament für die kulinarische Zukunft der Region Salzburg und darüber hinaus. Die Initiative zeigt eindrucksvoll, wie Zusammenarbeit und Vernetzung in der Lebensmittelbranche einen echten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen können. Für interessierte Betriebe und Gastronomien bietet sich hier eine hervorragende Gelegenheit, aktiv teilzuhaben und sich in die Entwicklung der regionalen Lebensmittelkultur einzubringen.

Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen und der Initiative besuchen Sie bitte die Quelle und die zweite Quelle.