Am 18. April 2026 war es wieder soweit: Der 24. Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold fand in Salzburg statt, ein ganz besonderes Ereignis für die Feuerwehrgemeinschaft. Dieses Abzeichen, auch liebevoll als „Feuerwehrmatura” bezeichnet, gilt als das höchste Leistungsabzeichen für aktive Feuerwehrmitglieder. Die Teilnehmer hatten die anspruchsvolle Aufgabe, in sieben Disziplinen ihr Fachwissen und Können aus dem Feuerwehralltag unter Beweis zu stellen.
Insgesamt traten 122 Teilnehmer an, die sich auf die verschiedenen Herausforderungen vorbereiteten. Die faire Bewertung wurde durch 116 Bewerter gewährleistet, die sicherstellten, dass alles nach den festgelegten Kriterien ablief. Bei der anschließenden Siegerehrung waren zahlreiche prominente Gäste anwesend, darunter Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Günter Trinker, Landeshauptfrau Stellvertreter Marlene Svazek und Bürgermeister der Stadt Salzburg Bernhard Auinger.
Die Herausforderungen des Bewerbs
Die Disziplinen, in denen die Teilnehmer ihr Können zeigen mussten, umfassten:
- Ausbildung in der Feuerwehr
- Berechnen / Ermitteln / Entscheiden
- Führungsverfahren
- Formulieren und Geben von Befehlen
- Fragen aus dem Feuerwehrwesen
- Führungsverfahren
- Verhalten vor der Gruppe (Formalexerzieren)
Diese vielfältigen Anforderungen spiegeln die Realität im Feuerwehralltag wider und sind darauf ausgelegt, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehrleute zu fördern. Auch die Bewerter, die für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet wurden, spielten eine entscheidende Rolle. Unter ihnen waren viele bekannte Gesichter, wie BI Thomas Grill und OBI Florian Vierthaler.
Die Besten des Tages
Besonders erfreulich ist, dass die fünf Bestplatzierten des Wettbewerbs mit einem Erinnerungspokal ausgezeichnet wurden:
- OLM Peter Oberreiter jun. (Altenmarkt, Abschnitt 1 Pongau)
- HV Stefan Bachler (Abtenau, Abschnitt 2 Tennengau)
- V Simone Heugenhauser (Saalfelden, Abschnitt 1 Pinzgau)
- LM Florian Klaushofer (Fuschl am See, Abschnitt 2 Flachgau)
- HFM Gerhard Keinprecht (Altenmarkt, Abschnitt 1 Pongau)
Der Landesfeuerwehrverband gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Bewertern zu ihren herausragenden Leistungen und bedankt sich herzlich bei den Mitarbeitern des Landesfeuerwehrkommandos Salzburg für die Unterstützung. Die vorläufige Ergebnisliste ist auf der Homepage des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg verfügbar.
Ein Blick über die Grenzen
Das Feuerwehrleistungsabzeichen ist nicht nur in Salzburg von Bedeutung. In Rheinland-Pfalz beispielsweise wurde das Abzeichen in verschiedenen Stufen eingeführt, um den Ausbildungsstand der Feuerwehren zu verbessern. Hierbei werden die Stufen Bronze, Silber, Gold und Gold mit Wiederholungszahlen angeboten – ein Ansatz, der auch in anderen Regionen Anklang findet. Die höheren Anforderungen sollen zu einer intensiveren Ausbildung führen, die auf die täglichen Herausforderungen im Einsatz zugeschnitten ist. Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Website des Landesfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz.
Mit solch spannenden Wettbewerben und engagierten Feuerwehrleuten ist die Sicherheit in unseren Gemeinden gut aufgehoben. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass die Feuerwehr nicht nur löscht, sondern auch ausbildet und Gemeinschaftsgeist fördert.