Die Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Matthias Jaissle werden immer tiefer, denn das Lazarett von Red Bull Salzburg wächst vor dem bevorstehenden Europa-League-Spiel gegen Ferencvaros Budapest. Die Partie findet morgen um 18:30 Uhr statt, und bereits jetzt stehen wichtige Spieler auf der Ausfallliste.
Zwei Ausfälle stehen fest: Mads Bidstrup, der sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat, wird das Spiel verpassen und dürfte bereits sein drittes Spiel am Stück von der Tribüne aus verfolgen. Auch Maurits Kjaergaard ist fraglich, nachdem er im Training nur eine individuelle Einheit absolvierte. Ein weiterer Blick auf die Verletztenliste zeigt, dass nicht nur diese beiden für das Match gegen die Ungarn fehlen werden. Takumu Kawamura und Karim Konaté plagen sich mit Knieproblemen, während John Mellberg und Valentin Sulzbacher mit Fußverletzungen zu kämpfen haben. Zudem fehlt Aleksa Terzić aufgrund einer Erkrankung.
Weitere Sorgen im Abwehrbereich
Die Abwehr wird durch eine zusätzliche Hiobsbotschaft stark geschwächt. Innenverteidiger Douglas Mendes ist für die Europa League nicht spielberechtigt, und mit Yannik Schuster fällt auch ein weiterer Verteidiger wegen einer Krankheit aus. Um die entstandenen Lücken zu füllen, wurde Rocco Zikovic vom FC Liefering in den Kader aufgenommen. Die Situation ist angespannt, doch die Hoffnung auf eine starke Leistung bleibt, da die Spieler trotz der Widrigkeiten alles geben wollen.
Ein Blick auf die allgemeine Verletzungssituation im Fußball zeigt, dass solche – leider auch häufigen – Ausfälle nicht ungewöhnlich sind. Laut der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie betrifft etwa ein Drittel aller Verletzungen die Muskulatur, oft sind es Muskelfaserrisse oder andere Beschwerden, die unter Umständen einen Spieler für mehrere Wochen außer Gefecht setzen.
Grippe und Corona machen das Team zusätzlich zu schaffen
Zu den bereits genannten Verletzungen gesellt sich ein anhaltendes Problem: Red Bull Salzburg hat auch mit Grippewellen und COVID-19-Infektionen zu kämpfen. Diese Faktoren treffen das Team hart, und eine schnelle Genesung ist überaus wichtig, wenn man die Herausforderungen der kommenden Wochen betrachtet.
Trainersichtweise bleibt Matthias Jaissle optimistisch. In einer Phase, in der das Team einem intensiven Wettkampf ausgesetzt ist, gilt es, alle Kräfte zu bündeln und die verbleibenden Spieler zu motivieren. Der bevorstehende Gegner Ferencvaros wird ohne Frage alles daran setzen, die Schwächen der Salzburger auszunutzen. Doch wie heißt es so schön: „Wenn einer geht, kommt der andere!“ So bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft das Ruder herumreißen kann und der leidenschaftliche Fußball in der Europa League der Salzburger Traditionsmannschaft nicht zum Stillstand kommt.
Für alle Fans und Anhänger bleibt nur zu hoffen, dass sich die Situation bis morgen bessert und das Team mit einem schlagkräftigen Kader auflaufen kann. Der Fußball lebt von Spannung und Überraschungen – und die hat Salzburg im Überfluss, trotz aller Rückschläge.
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