Heute ist der 26.02.2026 und im Sportgeschehen in Salzburg gibt es Neuigkeiten, die die Fans und Sportbegeisterten interessieren dürften. Jürgen Klopp, der als Fußballchef von Red Bull International fungiert, hat kürzlich das Austria House in Cortina d’Ampezzo während der zweiten Olympia-Woche besucht. Dabei äußerte er, dass er sich Zeit für diese Reise „links und rechts freigeschaufelt“ habe, um die Olympischen Spiele zu erleben. Trotz seiner zahlreichen Dienstpflichten, die ihn stark beanspruchen, fand Klopp einen Weg, um seine Leidenschaft für den Sport zu verbinden: Morgens ging es für ihn auf die Skipiste und nachmittags schaute er sich Biathlon-Wettkämpfe an. Nebenbei unterstützte er die Vermarktung der RB-Modemarke Alpha Tauri.
Die Aktivitäten von Klopp in Cortina zeigen, wie vielseitig er seine Rolle bei Red Bull interpretiert. Während er in der Öffentlichkeit als Symbolfigur für die Fußballaktivitäten von Red Bull wahrgenommen wurde, hat sich seine Rolle seit seiner Verpflichtung im Januar 2025 als „Head of Global Soccer“ erheblich erweitert. Viele Fans in Deutschland und England waren überrascht von dieser Entscheidung, da Klopp zuvor Erfolge bei Mainz, Borussia Dortmund und Liverpool feierte.
Von der Symbolfigur zum Entscheidungsträger
Anfangs wurde Klopp als eher symbolische Figur angesehen, doch schnell stellte sich heraus, dass er aktiv in die Trainingsarbeit bei RB Leipzig involviert wurde und auch bei Transfergeschäften mitmischte. So investierte Leipzig in Spieler unter 22 Jahren, darunter Johan Bakayoko, der für €18 Millionen verpflichtet wurde und in seinen ersten 786 Minuten bereits drei Tore erzielte. Diese Investitionen sind Teil einer umfassenden Strategie, die darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins zu stärken, insbesondere nachdem Leipzig die vorherige Saison enttäuschend auf dem siebten Platz beendet hatte und damit die europäischen Plätze verpasste.
Die Herausforderungen blieben auch für Klopp nicht aus. Nach einer Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach im März 2025 wurde Marco Rose entlassen, eine Entscheidung, die Klopp anfangs nicht unterstützte, jedoch nach dem Spiel seine Meinung änderte. Ole Werner übernahm daraufhin im Juli 2025 das Traineramt und übertraf die Erwartungen. Dies verdeutlicht, wie dynamisch und anspruchsvoll die Rolle von Klopp innerhalb der Red Bull Fußballfamilie ist.
Strategische Neuausrichtung und zukünftige Perspektiven
Klopp hat sich auch dafür eingesetzt, neue Rollen innerhalb der Organisation zu schaffen, um die Strategie von Red Bulls Fußballaktivitäten zu verbessern. Dazu gehört unter anderem die Entlassung von Sandro Schwarz, dem Trainer der New York Red Bulls, was Spekulationen über seine Beziehungen zu ehemaligen Spielern aufwarf. Klopp wählte zudem Jürgen Kramny als neuen Manager-Scout für Leipzig, um die Trainerrecherche weiter zu optimieren. Trotz seiner aktuellen Position, die nicht das Traineramt umfasst, wird erwartet, dass Klopp irgendwann wieder als Trainer tätig sein wird, auch wenn er derzeit nicht als solcher arbeiten möchte, wie Oliver Mintzlaff, der CEO von Red Bull, betont.
Die Entwicklungen rund um Jürgen Klopp und seine Rolle bei Red Bull sind nicht nur für die Fans von RB Leipzig von großem Interesse, sondern werfen auch ein Licht auf die gesamte Fußballlandschaft, in der Red Bull aktiv ist. Mit Clubs wie RB Salzburg, New York Red Bulls und RB Bragantino im Portfolio setzt das Unternehmen auf eine umfassende Strategie, um im internationalen Fußball konkurrenzfähig zu bleiben. Die Zukunft bleibt spannend, und es wird interessant sein zu beobachten, welche Schritte Klopp und Red Bull als nächstes unternehmen.
Für weitere Details und Informationen zu Jürgen Klopps Rolle bei Red Bull können Sie die vollständige Berichterstattung auf Süddeutsche.de und ESPN.com nachlesen.