Am 29. November 2025 war es soweit: Johannes Lamparter feierte beim Weltcup-Auftakt der nordischen Kombinierer in Ruka, Finnland, seinen 19. Weltcupsieg. Mit einem beeindruckenden Vorsprung von 32,7 Sekunden vor dem Deutschen Julian Schmid und 43,9 Sekunden vor dem heimischen Thomas Rettenegger zeigte Lamparter, dass er in bestechender Form ist. Der junge Österreicher, der als Zweiter hinter Rettenegger in die Loipe startete, bewies seine Klasse nicht nur beim Springen, sondern auch beim anschließenden 7,5 km Langlauf.

Sein Sprung von 134,5 Metern war zwar nicht der weiteste des Tages – Rettenegger sprang 138,0 Meter – doch Lamparter hielt Schmid im Langlauf um 7,7 Sekunden auf Distanz. Mit dieser Leistung führt er nun den Weltcup mit 20 Punkten Vorsprung auf Schmid an. Franz-Josef Rehrl, als drittbester Österreicher, beendete den Wettbewerb auf dem sechsten Platz, während Rettenegger sich von Rang sieben am Vortag auf das Podest verbesserte und seine neue Lauftaktik lobte. Auch weitere ÖSV-Athleten wie Martin Fritz (11.), Florian Kolb (13.) und Mario Seidl (18.) konnten sich behaupten.

Starker Auftakt und Herausforderungen

Lamparter äußerte sich nach seinem Sieg positiv über seinen Lauf und seine Routine, obwohl er die harten Bedingungen der Wettkämpfe betonte. „Dieser Sieg lässt keine Rückschlüsse auf die Olympischen Spiele zu“, so Lamparter. Dennoch, in der ewigen Rangliste des ÖSV liegt er nur fünf Siege hinter Felix Gottwald. Der verletzte Vinzenz Geiger fehlte an diesem Wochenende, was die Konkurrenz für die anderen Athleten zusätzlich erleichterte.

Die nächsten Wettbewerbe stehen bereits vor der Tür: Am Samstag folgt die Gundersen-Konkurrenz mit einem 10-km-Lauf, gefolgt von einem Massenstart am Sonntag, ebenfalls über 10 km. Für die Damen beginnt der Weltcup bereits nächste Woche in Trondheim, und die Spannung in der nordischen Kombination bleibt hoch.

Ein Blick auf die Zahlen

In einer umfassenden Analyse der Ergebnisse von Johannes Lamparter im Weltcup der nordischen Kombination von 2018/2019 bis 2023/2024 zeigt sich, wie konstant der junge Athlet auf höchstem Niveau performt. Die Statista GmbH hat diese Daten grafisch aufbereitet und bietet spannende Einblicke in Lamparters Karriere.

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Mit 19 Weltcupsiegen hat er bereits eine beachtliche Karriere hingelegt und die gesamte österreichische Nordische Kombinationsszene blickt gespannt auf seine kommenden Leistungen. Es bleibt abzuwarten, ob Lamparter auch in den nächsten Wettbewerben an seine Erfolge anknüpfen kann.