Heute ist der 3.04.2026. In der Welt des Eishockeys in Salzburg gibt es bewegende Nachrichten. Der EC Red Bull Salzburg hat sich von seinem Trainer Manny Viveiros getrennt. Diese Entscheidung folgt auf das enttäuschende Ausscheiden im Viertelfinale der ICE-Liga, wo die Mannschaft gegen den HC Pustertal mit 0:4 unterlag. Diese Niederlage war besonders bitter, da es die erste in der Vereinsgeschichte war, bei der Salzburg in einer Playoff-Serie gesweept wurde. Die Verantwortlichen sahen trotz eines soliden Grunddurchgangs, in dem Salzburg den dritten Platz hinter den Graz99ers und dem KAC belegte, keine gemeinsame Zukunft mit dem 60-jährigen Trainer, der erst im vergangenen Sommer als Nachfolger von Oliver David ins Amt berufen wurde. Unter David hatte Salzburg zwei Meistertitel gewonnen.
Die Trennung von Viveiros kam überraschend, da General Manager Helmut Schlögl erst am Freitag zuvor seine Unterstützung für den Trainer bekundet hatte. Laut einer eingehenden Analyse der gezeigten Leistungen wurde jedoch schnell klar, dass die sportlichen Zielsetzungen in dieser Saison nicht erreicht wurden. Zudem verpasste der Verein die Qualifikation für die Champions Hockey League, was die Lage zusätzlich verschärfte. Auch die Vienna Capitals haben ähnliche Schritte unternommen und sich von Trainer Kevin Constantine getrennt, während beim KAC der Vertrag von Trainer Kirk Furey verlängert wurde.
Eine neue Ära beginnt
Die Entlassung von Manny Viveiros ist nicht nur ein Zeichen für den Druck im Eishockey-Sport, sondern auch ein Wendepunkt für den EC Red Bull Salzburg. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um den neuen Kurs des Vereins zu bestimmen. Fans und Experten sind gespannt, welche Trainerlösung die Verantwortlichen präsentieren werden und ob es gelingen kann, das Team wieder auf die Erfolgsspur zu bringen.
Die Herausforderung wird groß sein, denn das Ziel der Salzburger ist klar: In der nächsten Saison wollen sie wieder um die Meisterschaft und die Qualifikation zur Champions Hockey League kämpfen. Der Druck auf die neue Trainerbesetzung wird hoch sein, und die Erwartungen der Fans sind entsprechend groß. Es bleibt abzuwarten, wie der Verein auf diese Situation reagiert und welche Maßnahmen er ergreift, um den Eishockeystandort Salzburg wieder nach vorne zu bringen.
Für weitere Informationen über die Entwicklungen im österreichischen Eishockey und die Situation rund um den EC Red Bull Salzburg, können Sie die vollständigen Berichte auf derStandard und Laola1 nachlesen.