Heute ist der 8.04.2026 und wir werfen einen Blick auf den Salzburger Squash-Profi Aqeel Rehman, der weiterhin an der nationalen Spitze steht. Mit seinen beeindruckenden 20 Titeln als ungeschlagener Rekordstaatsmeister und als erster Österreicher, der sich für eine Einzel-Weltmeisterschaft qualifiziert hat, hat Rehman eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Der 42-Jährige, der seit seinem 5. Lebensjahr Squash spielt und von seinem aus Pakistan stammenden Vater inspiriert wurde, gilt als einer der besten Spieler der Welt. Er beschreibt Squash als „Schach mit 300 km/h“ – schnell, intensiv und komplex. In dieser Sportart, die Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erreicht, hat Rehman auf jedem Kontinent ein Weltranglisten-Turnier gewonnen.
Obwohl Rehman in der Vergangenheit unter dem österreichischen Squash-Verband aktiv war, hat er in der aktuellen Konstellation mit diesem abgeschlossen. Er äußert Bedenken über die fehlende Professionalität und die politischen Aspekte, die die Aufnahme von Sportarten ins Olympische Programm beeinflussen. Dennoch bleibt er optimistisch und hat sich das Ziel gesetzt, bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles dabei zu sein, wo Squash erstmals im Programm vertreten ist. Um dieses Ziel zu erreichen, wird er in der kommenden Saison einen Platz unter den Top-100 anstreben und an verschiedenen internationalen Turnieren teilnehmen.
Rückkehr zur Heimat und Engagement für den Squash-Sport
Rehman kehrte 2014 nach sieben Jahren in England zurück nach Salzburg, um seine Karriere fortzusetzen, obwohl die Trainingsbedingungen im Ausland besser waren. Sein Engagement für den Squash Club 80 Salzburg ist unermüdlich; er organisiert seit 22 Jahren ein internationales Weltranglisten-Turnier in Salzburg. In diesem Jahr haben rund 400 Schulkinder aktiv Squash ausprobiert, was Rehmans Bestrebungen zeigt, die Sportart in seiner Heimat wieder populär zu machen. Er kritisiert jedoch auch, dass viele Profis ihr Wissen nach der Karriere nicht weitergeben, was die Entwicklung des Sports behindern könnte.
Aktuell bereitet sich Rehman intensiv auf die bevorstehenden Weltmeisterschaften Anfang Mai in Ägypten vor. Außerdem trainiert er im Olympiazentrum Rif unter der Anleitung von Gerald Bauer, um seine Leistung weiter zu steigern und die nötige Fitness für die bevorstehenden Herausforderungen zu erlangen. Trotz der Herausforderungen, denen er sich gegenübersieht, bleibt Rehman ein Vorbild für junge Talente, indem er zweimal pro Woche mit Kindern und Jugendlichen in Gneis trainiert und motivierte Talente entdeckt.
Die Zukunft des Squash und persönliche Herausforderungen
Rehman hat entschieden, nicht mehr für Österreich zu spielen, solange die aktuelle Führung des österreichischen Verbands an der Macht ist. Er hat Kritik an der Altersdiskriminierung und am Mangel an Unterstützung für die Athleten geübt. Der Verband hat zwar erklärt, dass sie ihm keine Steine in den Weg legen wollen, sollte er sich für Olympia 2028 qualifizieren, doch Rehman bleibt skeptisch. Seine Saisonziele umfassen die Teilnahme an der Club-Europameisterschaft in London mit dem Verein aus Vaduz und weiteren Turnieren in Stuttgart und Graz, um seinen Platz in den Top-100 zurückzuerobern.
Die Unsicherheiten über ein weiteres Turnier im Europark 2025 bleiben bestehen, doch die positiven Rückmeldungen zum Event in diesem Jahr mit 48 Teilnehmern aus der ganzen Welt zeigen, dass Rehmans Bemühungen, Squash wieder populär zu machen, Früchte tragen. Die Herausforderung bleibt, das nötige Engagement und die Unterstützung für diesen rasanten Sport zu sichern.
Für weitere Informationen zu Aqeel Rehmans beeindruckender Reise und seinem Engagement für den Squash-Sport, lesen Sie mehr in unseren Quellen: Salzburg24 und SN.at.