Heute ist der 11.03.2026 und die Eishockeywelt schaut gespannt auf die Salzburg Arena, wo die Wölfe ein packendes erstes Spiel im Viertelfinale gegen die Red Bulls bestritten haben. Neun Tage nach dem letzten Spiel der Regular Season beginnt nun die entscheidende Phase der Meisterschaft für die Wölfe. Die Partie war intensiv von Beginn an, beide Teams ließen dem Gegner wenig Raum für den Spielaufbau. Salzburg ging in der 8. Minute durch Stephens mit 1:0 in Führung, doch die Wölfe des HC Pustertal (HCP) waren schnell zurück im Spiel. Im Powerplay hatten sie die Chance zum Ausgleich, doch Tolvanen, der Torhüter von Salzburg, blieb beschäftigungslos.

Das erste Drittel endete mit einem 1:0 für Salzburg. Im zweiten Drittel wurde es spannend: Ein vermeintlicher Ausgleich von Frycklund in der 31. Minute wurde wegen Abseits annulliert. Dennoch gelang es Di Tomaso in der 29. Minute, den Ausgleich zum 1:1 zu erzielen. Der HCP erhöhte den Druck und Bowlby brachte die Wölfe in der 37. Minute im Powerplay mit 2:1 in Führung. Doch St. Denis glich in der 38. Minute zum 2:2 aus. Das zweite Drittel endete somit mit 2:2.

Der Verlauf der Partie

Im Schlussdrittel überstanden die Wölfe ein Unterzahlspiel und Purdeller hatte die beste Möglichkeit, doch Tolvanen rettete in der 52. Minute. Bardreau zog in der 58. Minute die Notbremse, was Salzburg ein Powerplay einbrachte, das sie jedoch nicht nutzen konnten. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit erhielt der HCP 12 Sekunden vor dem Schluss ein Powerplay, das sich über den Beginn der Verlängerung zog. Trotz Druck von Seiten des HCP blieb das Powerplay ohne Ertrag. In der 66. Minute erzielte Ticar schließlich den Siegtreffer zum 3:2 für die Wölfe, die damit Spiel 1 der Viertelfinalserie mit 3:2 nach Verlängerung gewannen und in der Serie mit 1:0 führten. Das nächste Spiel findet am Donnerstag in Bruneck statt, Anpfiff ist um 19:15 Uhr.

Die Tore der Partie: Für Salzburg trafen Stephens (7.) und St. Denis (38.), während die Wölfe durch Di Tomaso (29.), Bowlby (37./PP) und Ticar (66.) erfolgreich waren. Der Stand in der „best-of-seven“-Serie lautet somit 0:1.

Ein Rückblick auf die Saison

Interessanterweise ist dies nicht das erste Mal, dass die Wölfe und die Red Bulls aufeinander treffen. In der Saison 2024/25 hatten die Moser Medical Graz99ers bereits gegen Red Bull Salzburg mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Auch damals in Salzburg war die Partie hart umkämpft, und die Graz99ers konnten zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Lukas Haudum hatte den ersten Treffer im Powerplay erzielt und Manuel Ganahl erhöhte in der 25. Minute auf 2:0. Salzburg hatte Mühe, zwingende Chancen gegen die Grazer zu kreieren, konnte aber durch einen Doppelschlag in die Overtime retten. In der Overtime erzielte letztlich Frank Hora das entscheidende Tor für die Graz99ers. Diese Erinnerungen zeigen, wie eng die Spiele in dieser Liga häufig sind und wie schnell sich die Dynamik ändern kann.

Für die Wölfe steht nun viel auf dem Spiel, während sie sich auf das nächste Spiel vorbereiten. Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Duell freuen, das die Meisterschaftsphase weiter intensivieren wird. Wer wird sich letztlich durchsetzen – die Wölfe oder die Red Bulls? Bleiben Sie dran!

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