Salzburg, die Stadt der Musik und der beeindruckenden Landschaften, wird bald um eine spannende kulturelle Attraktion reicher. Am 18. April 2026 eröffnet das Volkskunde-Museum eine neue Ausstellung, die sich mit den Themen Landschaft, Musik und Tracht auseinandersetzt. Inspiriert von dem ikonischen Film „The Sound of Music“, der das Bild von Salzburg weltweit geprägt hat, bietet die Ausstellung einen tiefen Einblick in die Realität zur Zeit der Familie von Trapp, einschließlich der Kleidung und Musik, die sie geprägt haben. Die Ausstellung wird bis zum 1. November 2026 zu sehen sein und verspricht ein interaktives Erlebnis, insbesondere für jüngere Besucher, die unter anderem Trachtenstoff gestalten oder Jodeln lernen können. Quelle.
Die Ausstellung im Volkskunde-Museum ist in drei Themenbereiche unterteilt: Landschaft, Musik und Tracht, und beleuchtet sowohl die reale Familie von Trapp als auch die Eindrücke, die der Film hinterlassen hat. Darüber hinaus wird auf die gesellschaftlichen Gegebenheiten der 1950er und 1960er Jahre eingegangen, zu einer Zeit, in der die Infrastruktur für den Tourismus nach dem Zweiten Weltkrieg erheblich gestärkt wurde, unter anderem mit Geldern aus dem ERP-Fond.
Parallel zur Ausstellung im Volkskunde-Museum
Gleichzeitig wird im „Monatsschlössl“ eine weitere Ausstellung eröffnet, die bis Oktober 2027 läuft und den Titel „Edelweiß“ trägt, in Anlehnung an das berühmte Lied aus dem Film. Kuratorin Barbara Hagen-Walther hebt hervor, dass der Film das internationale Bild von Salzburg weiterhin prägt. Diese Ausstellung ist ebenfalls in drei Bereiche gegliedert: Landschaft, Tracht und Musik. Im „Landschaftsraum“ sind beeindruckende Drohnenaufnahmen der Salzburger Landschaft zu sehen, die vom Film inspiriert wurden. Im „Trachtenraum“ können Besucher Filmkostüme, einschließlich eines Kostüms für Julie Andrews, bewundern. Zudem wird im „Musikraum“ das Repertoire der Familie von Trapp mit der Filmmusik verglichen. Audiogeräte mit Interviews von Zeitzeugen, unter anderem der ehemaligen Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, runden das Erlebnis ab. Quelle.
Kulturelles Erbe und kommende Ereignisse
Der Film „The Sound of Music“, der seit fast 60 Jahren ein weltweites Publikum begeistert, hat Salzburg zu einem Magneten für Touristen gemacht. Jährlich besuchen rund 350.000 Menschen die Stadt wegen des Films, und anlässlich des 60-jährigen Jubiläums im Jahr 2025 sind umfassende Würdigungen des kulturellen Erbes geplant. Dazu gehören nicht nur die genannten Ausstellungen, sondern auch ein neues „Sound of Music Museum“, das 2026 in Hellbrunn eröffnet werden soll. Dieses Museum wird für 3,8 Millionen Euro in der Schlossanlage Hellbrunn errichtet und verspricht, Original-Requisiten wie Marionetten aus der Szene zum Lied „The Lonely Goatherd“ auszustellen. Der Pavillon, in dem einige der bekanntesten Szenen gedreht wurden, ist bereits seit den 1990er-Jahren in Hellbrunn zu besichtigen. Quelle.
Die Verbindung zwischen dem Film und der Stadt ist stark, und viele internationale Besucher reisen nicht nur wegen der Trapp-Familie, sondern auch wegen der historischen und kulturellen Dimensionen, die mit „The Sound of Music“ verbunden sind. Das kulturelle Erbe des Films wird zunehmend als bedeutendes Erinnerungsprojekt verstanden, und die bevorstehenden Ausstellungen und das neue Museum werden einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dieses Erbe lebendig zu halten. Salzburg, mit seinen atemberaubenden Landschaften und einer reichen musikalischen Tradition, bleibt ein faszinierendes Ziel für alle, die die Magie des Films und die Realität dahinter erkunden möchten.