Heute ist der 26.03.2026 und der Salzburger Immobilienmarkt zeigt weiterhin eine spannende Entwicklung. Nach einer Phase der Unsicherheit haben gebrauchte Wohnungen ihren Tiefpunkt überwunden und erfreuen sich wieder einer steigenden Nachfrage. Im Jahr 2025 wurden im Salzburger Zentralraum rund 920 gebrauchte Wohnungen verkauft, was einem Anstieg von 25 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Hauptgrund für das gesteigerte Interesse an Bestandsimmobilien ist die wiedergewonnene Planbarkeit. Die Preise für gebrauchte Wohnungen liegen nun wieder auf dem Niveau von 2020, mit einem Durchschnittspreis für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in Salzburg-Stadt von 332.000 Euro.
Die Zinssätze haben sich in einem stabilen Bereich zwischen 3,25 % und 3,75 % eingependelt. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass das Interesse an Bestandsimmobilien wächst, während die Preise für Neubauwohnungen nach wie vor hoch bleiben. Aktuell kosten Neubauwohnungen in Salzburg zwischen 7.500 und 10.440 Euro pro Quadratmeter, was sie im Schnitt 90 % teurer macht als gebrauchte Objekte. Trotz einer moderaten Preiserhöhung im Neubausegment für 2026, im Einklang mit der Inflationsrate, bleibt der Preisunterschied zwischen Neubau und Bestand erheblich.
Hoffnung durch Reformen und staatliche Unterstützung
Die Reform der Bauordnung weckt Hoffnung im Neubausegment, da neue Bebauungsrichtlinien die Preise für Neubauwohnungen möglicherweise senken könnten. Allerdings bleibt die staatliche Hilfe derzeit begrenzt. Die Wohnbauförderung ist im aktuellen Zinsumfeld von Bedeutung, jedoch sind die Fördertöpfe nahezu ausgeschöpft. Das führt zu einer gewissen Unsicherheit für potenzielle Käufer und Investoren, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.
Zudem sind die Mieten am freien Markt im Jahr 2025 um 9,4 % gestiegen, was die Situation für Mieter in Salzburg zusätzlich erschwert. Eine Drei-Zimmer-Wohnung unter 1.500 Euro warm zu finden, ist kaum möglich. Im Umland der Stadt wurde ein Verkaufsplus von 15 % verzeichnet, was zeigt, dass auch dort die Nachfrage nach Wohnraum zunimmt.
Marktanalyse und Ausblick
Der Markt weist laut Experten eine hohe Stabilität auf, trotz Berichten über ein Überangebot durch eine Erbschaftswelle. Rauscher hat solche Berichte zurückgewiesen und betont, dass die Nachfrage nach Immobilien nach wie vor stark ist. In strukturschwachen Lagen ohne Tourismusbezug könnten ältere Häuser im Preis nachgeben, was potenziellen Käufern neue Möglichkeiten eröffnet.
Abschließend lässt sich sagen, dass der Salzburger Immobilienmarkt in Bewegung ist. Die Entwicklungen in den Bereichen Neubau und Bestand zeigen, dass sich die Lage zwar verbessert hat, jedoch auch vor Herausforderungen steht. Die Hoffnung auf sinkende Preise im Neubausegment durch Reformen bleibt bestehen, während die Nachfrage nach Bestandsimmobilien weiterhin ansteigt. Für detailliertere Informationen zu den aktuellen Trends im Salzburger Immobilienmarkt empfehlen wir, den Artikel auf salzburg24.at zu lesen.



