Der Fußball hat wieder einmal seine Schwergewichte verschoben: Jörg Schmadtke kehrt in den deutschen Profifußball zurück, wo er beim Zweitligisten Hannover 96 die Nachfolge von Marcus Mann antritt. Dieses Wechselspiel wurde am 24. Dezember 2025 bekannt gegeben. Besonders spannend ist die Tatsache, dass Marcus Mann, der die Geschicke bei Hannover 96 viereinhalb Jahre lang lenkte, nun nach Österreich zu Red Bull Salzburg wechselt. Der Transfer erfolgt für eine Ablösesumme von 2 Millionen Euro, inklusive Bonuszahlungen. Dies zeigt einmal mehr, dass Transfers im Fußball nicht nur Spieler, sondern auch Führungskräfte betreffen und einen Hype um die besten Talente loslösen können.
Schmadtke, der von 2009 bis 2013 bereits in Hannover tätig war, übernimmt nun die Verantwortung für die Lizenzmannschaft und die Nachwuchs-Akademie. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, äußerte der 61-Jährige. Insbesondere die internen Abläufe und Strukturen möchte er schnell kennenlernen, um das Team optimal aufzustellen. Als Sportdirektor wird er bis zum 28. Februar 2029 unter Vertrag stehen. Während seiner vorherigen Amtszeit bewies Schmadtke bereits sein Gespür für erfolgreiche Transfers, als er Hannover in der Saison 2010/11 auf den vierten Platz der Bundesliga führte und sie sogar in die Europa League schickte.
Ein Abschied und ein neuer Anfang
Marcus Mann, der im Jahr 2021 von Hoffenheim nach Hannover kam, hat in seiner Amtszeit beeindruckende Statistiken vorgelegt. Er erarbeitete einen Transfergewinn von beinahe 20 Millionen Euro und wurde im März 2025 zum Geschäftsführer befördert. Nun zieht es ihn nach Salzburg, und sein Wechsel wurde vom Aufsichtsratschef Martin Kind wohlwollend begleitet – ein Zeichen für das Vertrauen, das in die neue Richtung gesetzt wird. Mann zeigte bei diesen Verhandlungen, dass nicht nur Spieler, sondern auch Manager mit viel Überlegung und Strategie einen Vereinswechsel vollziehen können. Es ist daher nicht verwunderlich, dass er bei RB Salzburg als heißer Kandidat gehandelt wurde.
Für Hannover 96 steht die Winterpause derzeit auf Platz 5, und die Hoffnungen auf den Aufstieg leben weiter. Schmadtke hat bereits mit anderen Vereinen, insgesamt zweimal, den Aufstieg geschafft, was zusätzliches Vertrauen in seine Fähigkeiten schafft. Am 1. Januar beginnt die offizielle Zusammenarbeit, und während der 2. Januar eine Reise ins Türkei-Trainingslager ansteht, ist in Hannover nun ein gewisses Maß an Aufregung und Vorfreude zu spüren. Wer weiß, vielleicht bringt die frische Brise mit Schmadtke die Wende zur Rückkehr in die Bundesliga.
Ein Blick in die Zukunft
Henning Bindzus bleibt als kaufmännischer Geschäftsführer weiterhin an Bord, und so bilden die beiden zusammen ein starkes Team für die Herausforderungen, die vor ihnen liegen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das neue Management Team um Schmadtke entwickeln wird. Aufsichtsrat Ralf Nestler äußerte sich positiv über die Neubestellung und sieht in Schmadtke einen erfahrenen Fachmann, der entscheidend zur Stabilität von Hannover 96 beitragen kann.
Der Fußball ist und bleibt ein dynamisches Geschäft, und es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die neuen Besetzungen auf den Verein auswirken werden. Fakt ist: Im Fußball ist viel in Bewegung – und das wird auch in der neuen Saison zu spüren sein, wenn die Teams wieder um Punkte kämpfen. Es bleibt zu hoffen, dass Hannover 96 und ihre Anhänger auf eine erfolgreiche Rückrunde zusteuern können.
Für mehr Informationen rund um die aktuellen Entwicklungen bei Hannover 96, können Sie die Berichte von Sportschau und Lomazoma konsultieren sowie die Daten zum Personal im Fußball auf Transfermarkt überprüfen.