Die Zukunft von Markus Hinterhäuser als Intendant der Salzburger Festspiele ist momentan ein heiß diskutiertes Thema. Nach einer Sitzung des Festival-Kuratoriums ist das Verhältnis zwischen Gremium und Intendant gestört, was die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung in Frage stellt. Kuratoriumsvorsitzende Karoline Edtstadler (ÖVP) hat die einhellige Meinung der Mitglieder bestätigt und betont, dass Hinterhäuser Bedingungen für eine Vertragsfortsetzung nicht erfüllt hat. Sein Vertrag endet am 30. September 2023, wobei eine Verlängerung an eine nicht näher genannte Bedingung geknüpft war, die sich auf den Umgang mit dem Kuratorium bezieht. Diese Informationen stammen aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung.
Hinterhäuser steht vor der Entscheidung, ob er bleibt oder geht. In einem kürzlichen Pressestatement wurde bekannt, dass das Kuratorium ein Angebot an ihn gemacht hat. Er hat zwar eine Stellungnahme abgegeben, konnte jedoch nicht alle Kritikpunkte ausräumen. Die Entscheidung über die künftige Schauspielleitung liegt ebenfalls bei ihm, wobei das Kuratorium eine Ausschreibung gefordert hat, sich jedoch nicht in die künstlerischen Belange eingemischt hat. Hinterhäuser hält Karin Bergmann für geeignet, auch wenn sie sich nicht beworben hat. Er sieht sich nicht im Verstoß gegen Vorgaben oder Gesetze, räumt jedoch Fehler in der Kommunikation ein, fragt sich aber, ob dies einen massiven Vertrauensverlust rechtfertigt. Diese Aktualität stammt aus einem Artikel von Salzburg24.
Die Entscheidung naht
Am 20. März soll eine weitere Sitzung des Kuratoriums stattfinden, in der auch die Frage nach Ersatzspielstätten für das Große Festspielhaus behandelt wird. Hinterhäuser hat bis dahin Zeit, um zu klären, ob er das Angebot annimmt. Der Druck auf ihn wächst, denn sein aktueller Vertrag endet einen Monat nach den Festspielen 2026. Es gibt sogar eine Vereinbarung über eine dritte Funktionsperiode ab 1. Oktober 2026, die regulär bis Herbst 2031 läuft und eine Option auf Beendigung nach drei Jahren enthält, die von beiden Seiten genutzt werden kann.
Die Situation hat sich jedoch im Laufe der Zeit gewandelt. In einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag der Salzburger Festspiele wurde bekannt gegeben, dass das Kuratorium den Vertrag von Hinterhäuser um fünf Jahre bis 2031 verlängert hat. Diese Entscheidung wurde einstimmig gefasst, wobei Hinterhäuser für seine künstlerischen Erfolge, auch während der Covid-Pandemie, gelobt wurde. Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Bürgermeister Harald Preuner hoben die internationale Bedeutung der Salzburger Festspiele hervor und betonten die Notwendigkeit einer genauen Kenntnis der Spielstätten aufgrund bevorstehender Umbauten.
Das Schicksal von Markus Hinterhäuser als Intendant der Salzburger Festspiele bleibt spannend. Seine Entscheidungen der kommenden Wochen werden nicht nur seine eigene Zukunft, sondern auch die der Festspiele nachhaltig beeinflussen.