Die Vorfreude auf die Choreographic Platform Austria (CPA) 2025 wächst, denn vom 20. bis 22. November wird Salzburg erneut zum pulsierenden Zentrum des zeitgenössischen Tanzes. Die biennale Veranstaltung, die 2023 ins Leben gerufen wurde, bietet einen umfassenden Einblick in das choreographische Schaffen Österreichs. In diesem Jahr sind bemerkenswerte elf live aufgeführte Stücke sowie acht Kurzporträts von Kreativen aus der Tanzszene geplant, wie drehpunktkultur.at berichtet.

Unter der Leitung von Angela Glechner, die für das CPA-Board in Salzburg verantwortlich ist, wird die Plattform ein spannendes Austauschformat bieten. „Es ist uns wichtig, die regionale und überregionale Vernetzung zu stärken“, so Glechner. Die Vielfalt der Einreichungen ist beeindruckend: Bei einem Open Call gab es dieses Jahr 175 Einreichungen, aus denen die Jury, bestehend aus Elisabeth Schack und Eike Wittrock, elf herausragende Produktionen auswählte. Dieser Auswahlprozess belegt die hohe Qualität und den kreativen Reichtum der Künstlerinnen und Künstler in Österreich.

Ein Fest der Künste für alle

Das CPA-Festival wird nicht nur durch die performativen Veranstaltungen geprägt, sondern auch durch zahlreiche Aktivitäten der lokalen Tanz-Community, die die Vielfalt der Szene widerspiegeln. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Disziplinen werden an sieben Spielstätten in Salzburg auftreten. Geplant sind insgesamt zwanzig Stunden voller Tanz und Performance, was die Veranstaltung zu einem wahren Fest der Künste macht, wie auch presse.wien.gv.at unterstreicht.

Die künstlerische Linie ist vielseitig und spiegelt die aktuellen Trends und Themen der Tanzwelt wider. Zu den teilnehmenden Künstlern gehören unter anderem Helena Araújo mit „and it gets better“ und Ulduz Ahmadzadeh mit „ATASH ZĀĀR“, die beide in renommierten Spielstätten wie der ARGEkultur und Szene Salzburg auftreten werden.

Politische Unterstützung und kulturelle Vielfalt

Die CPA genießt zudem Unterstützung aus der Politik. Andreas Babler, der Vizekanzler, betont die Bedeutung der internationalen Vernetzung für die Tanz- und Performanceszene. Auch Stefan Schnöll, der Landeshauptmann-Stellvertreter, lobt die Tradition und Innovation im zeitgenössischen Tanz. „Die CPA trägt erheblich zur kulturellen Vielfalt unserer Stadt bei“, bekräftigt Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger.

Abgerundet wird das Angebot durch innovative Programme wie das Tanzkonzert „Choreomaniacs“ von Hannah Shakti Bühler, das am 12. März 2025 Premiere haben wird. Hierbei sind das Publikum und der Körper im Mittelpunkt eines ritualhaften Tanzes, der historische Tanzphänomene thematisiert und die Teilnehmer zu einem Befreiungsritual einlädt. Dieses Projekt unterstreicht, wie lebendig und vielfältig die Tanzszene ist, was auch tanzist.at betont.

Für alle, die sich für die Entwicklungen im Tanz interessieren und einen tiefen Einblick in die aktuelle choreographische Landschaft Österreichs gewinnen möchten, ist das CPA-Festival ein absolutes Muss. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Choreographic Platform Austria: www.choreographic-platform.at.