Im Frühjahr 2026 wird es an der Internationalen Stiftung Mozarteum einen Geschäftsführerwechsel geben. Rainer Heneis, der die Stellung seit Sommer 2021 bekleidet, wird aufgrund privater Gründe seinen Rückzug aus der Geschäftsführung bekannt geben und seinen Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen. Heneis, der bereits 2019 als Chief Marketing Officer zur Stiftung kam, hinterlässt ein starkes Erbe, insbesondere in der Bewahrung und Präsentation von Mozarts musikalischem Erbe. Diese Entwicklung wird von Johannes Honsig-Erlenburg, dem Präsidenten der Stiftung, anerkannt, der Heneis‘ positive Art sowie seinen wertvollen Einsatz während der Pandemie lobt.
Linus Klumpner, der seit 2022 die Leitung der Mozart-Museen inne hat, wird Heneis als neuer Geschäftsführer nachfolgen. Klumpner hat bereits bedeutende Fortschritte in den musealen Standorten, wie dem Geburtshaus und dem Wohnhaus Mozarts, erzielt und sich dafür eingesetzt, innovative Aspekte zu integrieren. Sein Ziel ist es, die renommierte Institution weiterhin international zu stärken und das Profil der Stiftung auszubauen.
Erbe und Vision für die Zukunft
Die bevorstehende Neuausgabe des Köchel-Verzeichnisses, geplant für 2024, ist ein weiteres Zeichen der ständigen Weiterentwicklung der Stiftung. Die erste Ausgabe wurde bereits 1862 veröffentlicht, und die neue wird sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form vorliegen. Klumpner wird mit Sicherheit seine Expertise in die Weiterentwicklung dieser Projekte einbringen und an den bestehenden Errungenschaften anknüpfen.
Es bleibt abzuwarten, wie Klumpner die Stiftung weiterhin unter seinem neuen Mandat formen wird, doch die Erwartungen sind hoch. Angesichts seiner bisherigen Erfolge in der Museumsleitung, ist er gut aufgestellt, um die Tradition dieser herausragenden Kulturinstitution zu wahren und auszubauen.