Heute ist der 20.04.2026 und die Musikszene erfreut sich in Salzburg und darüber hinaus großer Beliebtheit. Ein Highlight, das nicht nur die lokalen Kulturinteressierten in seinen Bann zieht, ist das Musikgespräch zwischen Tabea Dupree und Hans-Peter Zachary, das anlässlich des 75-jährigen Bestehens der SWR Big Band stattfindet. Diese legendäre Big Band, die in den USA in den 1920er Jahren entstand, hat sich über die Jahrzehnte hinweg als prägend für die Swing-Ära etabliert und begeistert bis heute mit ihren klangvollen Arrangements.
In der charmanten Stadt Heidelberg wird das Ensemble O/Modernt beim Heidelberger Frühling erwartet, wo die Zuhörer in die Welt der klassischen und zeitgenössischen Musik eintauchen können. Besonders spannend ist die Aufführung von Bach in Luxemburg, die außerhalb des Konzertsaals stattfindet – eine kreative Herangehensweise, die die Musik näher zu den Menschen bringt. Und während Horst Jankowski am Klavier die „Eine Schwarzwaldfahrt“ erklingen lässt, wird das Südfunk-Tanzorchester unter der Leitung von Erwin Lehn ebenfalls seine ganz eigenen Akzente setzen.
Vielfältige Musikstile und beeindruckende Darbietungen
Besonders aufregend wird es mit dem Auftritt von Silje Nergaard und Magnus Lindgren, die ihr Konzert „Now and then“ mit der SWR Big Band & Strings präsentieren. Auch die talentierte Dana Suesse führt das Doppelkonzert e-Moll mit Ludmila Berlinskaya und Arthur Ancelle am Klavier auf, begleitet vom Orchestre Victor Hugo unter der Leitung von Jean-François Verdier. Hier wird deutlich, wie vielfältig die Musikszene ist und wie unterschiedlich die Darbietungen in ihren Stilen und Formen.
Ein weiteres Highlight ist die Darbietung von Alessia Tondo, die „Tarantella di Sannicandro“ unter der Leitung von Avi Avital zum Besten gibt. Währenddessen begeistert Kian Soltani mit Robert Schumanns Nr. 2 aus „5 Stücke im Volkston op. 102“ für Violoncello und Orchester, aufgeführt von der Camerata Salzburg. Diese Mischung aus klassischen Klängen und modernen Einflüssen zeigt, wie lebendig die Musikszene ist.
Von Klassik bis Jazz: Ein Fest der Klänge
Enrique Granados selbst spielt seine eigene Komposition „Danse triste“ aus „Danzas españolas op. 37“, und das Wave Quartet zusammen mit dem L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg bringt das „Doppelkonzert C-Dur BWV 1061“ von Johann Sebastian Bach zur Aufführung. Das Calefax Reed Quintet rundet den Abend mit dem 1. Satz der Fantasy aus Florence Prices Orgelsuite Nr. 1 ab, was die Vielfältigkeit der Musikrichtung verdeutlicht.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Aufführung von Duke Ellingtons „Andante misterioso“ aus „Night Creature“ durch das Hollywood Bowl Orchestra unter der Leitung von John Mauceri. Auch Hugo Strasser wird mit seiner Interpretation von „Yesterday“ von John Lennon und Paul McCartney die Zuhörer berühren. Den krönenden Abschluss bildet Alexander Glasunows „Konzertwalzer Nr. 1 D-Dur für Orchester op. 47“, das von den Bamberger Symphonikern unter Neeme Järvi dargeboten wird.
Big Bands wie die SWR Big Band sind durch ihre große Besetzung und die vielfältigen Möglichkeiten der Improvisation bekannt. Sie bieten Raum für kreativen Ausdruck und sind oft mit dem Namen ihrer Bandleader verbunden. Diese Form der Musik, die auf Jazzharmonik basiert, hat sich über die Jahre hinweg weiterentwickelt und zieht heute sowohl Liebhaber klassischer Musik als auch Jazzfans in ihren Bann. Wer sich für die Wurzeln und die Entwicklung der Big Band interessiert, dem sei ein Blick auf die Wikipedia-Seite empfohlen.