Am 23. Dezember 2025 erwartet die Salzburger Kulturszene ein ganz besonderes Highlight. Die Zuhörer:innen dürfen sich auf ein mitreißendes Mittagskonzert freuen, das ein facettenreiches Programm bietet. Im Mittelpunkt stehen Werke des berühmten Komponisten Franz Lehár, dessen Stücke die Herzen des Publikums im Sturm erobert haben.
Das Konzert setzt auf bekannte Melodien wie Lehárs „Donaulegenden“ und „An der grauen Donau“, die von der Radio-Philharmonie Hannover des NDR unter der Leitung von Klauspeter Seibel präsentiert werden. Adventlich wird es auch mit der Operette „Polnische Hochzeit“ von Joseph Beer, für die Auszüge zu hören sein. Mitwirkende wie die Sopranistinnen Martina Rüping und Susanne Bernhard sowie Bariton Michael Kupfer-Radecky versprechen, das Publikum zu begeistern.
Vielfalt der Musik
Die Veranstaltung soll nicht nur die Werke Lehárs feiern, sondern auch andere große Komponisten ehren. Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart stehen ebenfalls auf dem Programm, darunter die berühmte Arie des Figaro aus „Figaros Hochzeit“ und das Duett Pamina – Papageno aus „Die Zauberflöte“. Das Mozarteumorchester Salzburg unter Roberto González-Monjas wird hier den klanglichen Rahmen bilden.
Darüber hinaus wird das WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Andris Nelsons Auszüge aus Giacomo Puccinis „Suor Angelica“ aufführen. Auch Felix Mendelssohns Konzertstück für Klarinette und Bassetthorn wird zu hören sein, mit Sharon Kam an der Klarinette. In der Liste der Mitwirkenden findet sich zudem die Sopranistin Chen Reiss, die mit dem Jewish Chamber Orchestra Munich auftritt und Lieder von Alexander von Zemlinsky und Josefine Winter präsentiert.
Engagement für die Operette
Franz Lehár, der am 30. April 1870 in Komaron, Ungarn, geboren wurde, zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Wiener Operette. Mit seinem Welterfolg „Die lustige Witwe“ (1905) gilt er als Wegbereiter der silbernen Wiener Operettenära. Viele seiner Werke, darunter der „Graf von Luxemburg“ und „Zigeunerliebe“, sind bis heute unverkennbar mit der Wiener Musikszene verbunden. Diese Kompositionen integrieren Elemente aus verschiedenen Kulturen und zeigen seine Vielseitigkeit als Komponist.
Lehár, der als Sohn eines Militärkapellmeisters aufwuchs und seine Laufbahn als Geiger am Prager Konservatorium begann, zeichnete sich durch eine kreative Schaffenskraft aus, die ihn Jahr für Jahr neue Operetten schaffen ließ. Auch wenn seine letzten Werke wie „Giuditta“ (1934) in der Publikumsgunst abnahmen, bleibt sein Einfluss auf die Musik unbestritten. Nach seinem Tod am 24. Oktober 1948 in Bad Ischl hinterließ er ein reiches Erbe, das bis heute durch zahlreiche Biografien und Dokumentationen gewürdigt wird, wie auf Operetten-Lexikon nachzulesen ist.
Erleben Sie also ein musikalisches Fest für die Sinne im stilvollen Ambiente von Salzburg. Ein Programm, das sowohl Liebhaber:innen klassischer Musik als auch Fans der modernen Operette begeistert. Es scheint, als würden hier die Geister von Kunst und Kultur lebendig – eine Einladung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.