Salzburg steht ab dem 16. Oktober 2025 wieder ganz im Zeichen des Jazz. Das Festival Jazz&TheCity erlebt heuer eine spannende Neuauflage unter dem Motto „The City Sounds Together“. Erstmals wird das Event von einem dreiköpfigen Team, geleitet von Markus Deisenberger, kuratiert. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die bisherige Programmgestaltung nicht allen Erwartungen gerecht wurde, wie drehpunktkultur.at berichtet.
Mit Deisenberger, der schon lange mit dem Festival verbunden ist, haben Katrin Pröll und Jakob Flarer zwei erfahrene Mitstreiter an ihrer Seite. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Vielfalt der Weltmusik zu betonen und gleichzeitig den lokalen Künstler:innen eine Plattform zu bieten. Besonders wichtig ist Deisenberger der Rückbezug zu kleinen Venues, in denen Jazz in über die letzten Jahre verloren geglaubte, lebendige Form zurückkehren soll.
Ein starkes Programm
Nicht nur die Seele des Jazz wird beleuchtet, sondern auch die Vielfalt der Musikgenres wird zelebriert. So stehen vom 16. bis 19. Oktober 2025 spannende Programme auf dem Plan, die sowohl lokale Aktive als auch internationale Stars wie James Brandon Lewis, Adam Ben Ezra und viele andere präsentieren. Jazz-fun.de hebt hervor, dass alle Veranstaltungen im Rahmen des Festivals bei freiem Eintritt zugänglich sind – ideal für alle Musikliebhaber.
Anlässlich des Pre-Openings am 15. Oktober wird es in verschiedenen Altstadtlokalen zahlreiche lokale Acts zu erleben geben. Diese Initiative zeigt, wie wichtig die Einbindung der österreichischen Musikszene im Rahmen ordentlicher Veranstaltungen ist.
Kooperationen und Schwerpunkte
Ein weiterer spannender Aspekt ist die verstärkte Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Mozarteum Salzburg und der Veranstaltungsreihe Eleven Empire. Diese Partnerschaften ermöglichen es, Studierende und Lehrende auf die großen Bühnen der Stadt zu bringen, was für alle Beteiligten eine großartige Chance darstellt. So werden hochkarätige Musiker wie Christoph Pepe Auer und Romed Hopfgartner in den kommenden Tagen auftreten und das Festival bereichern.
Besonderes Augenmerk wird in diesem Jahr auf den Programmpunkt „Tiefe Töne“ gelegt, der dem Bass besondere Aufmerksamkeit widmet. Diese zentrale Rolle des Instruments ist ein innovativer Ansatz, um auch jüngere und musikaffine Menschen anzusprechen und an das Festival zu binden.
Ein Festival für alle
Insgesamt möchten die Veranstalter neue Zuhörer gewinnen und das Publikum für Jazz sowie verwandte Musikstile begeistern. Deisenberger betont, dass der Erfolg des Festivals daran gemessen wird, ob das Publikum bleibt und sich für die verschiedenen Konzerte interessiert. Mit einem bunten Programm, das Crossover-Projekte und spannende lokale sowie internationale Acts fokussiert, setzt Jazz&TheCity 2025 auf ein abwechslungsreiches und inklusives Erlebnis, das die Tradition des Jazz in der Stadt weiter festigt.