Am 15. Februar 2026 erwartet die Kulturinteressierten in Salzburg ein ganz besonderes musikalisches Ereignis. Das SWR Symphonieorchester, unter der Leitung von Kerem Hasan, wird eine Aufführung von Sergej Rachmaninows Meisterwerk „Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43“ zum Besten geben. An den Tasten wird der talentierte Pianist Robert Neumann sitzen, der nicht nur als Virtuose bekannt ist, sondern auch als Komponist, der seine eigene Klaviersonate „Behemoth“ präsentieren wird.

Doch das Konzert verspricht mehr als nur die Darbietung eines Klassikers. Robert Neumann wird zudem die Klaviersonate Nr. 2 seines musikalischen Freundes Lawson Lawall vorstellen, die diesem gewidmet ist. Diese Freundschaft zwischen Neumann und Lawall ist bemerkenswert und geprägt von einem regen Austausch über kompositorische Fragen sowie dem gemeinsamen Studieren von Partituren. Im vergangenen Jahr haben sich die beiden Musiker gegenseitig Klaviersonaten gewidmet, was die enge Verbindung zwischen ihren Kompositionen unterstreicht.

Ein Abend der musikalischen Zusammenarbeit

Die Aufführung bildet den Rahmen für eine besondere Präsentation. Während Lawson Lawall während der Aufnahmen im Kammermusikstudio des SWR in der Tonregie war, entstanden die neuen Aufnahmen, die nun Teil dieses Abendkonzerts sind. Die musikalische Symbiose zwischen Neumann und Lawall wird durch ein Gespräch zwischen den beiden Künstlern ergänzt, das Einblicke in ihren kreativen Schaffensprozess bietet. Die Zuhörer dürfen sich auf eine lebendige Auseinandersetzung mit der Musik freuen, die das Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis machen wird.

Die Veranstaltung findet im Kontext einer Reihe von Konzerten statt, die darauf abzielen, die zeitgenössische klassische Musik zu fördern und das Publikum in Salzburg mit neuen Klängen und Kompositionen bekannt zu machen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die Entwicklung der klassischen Musik zu erleben und die kreative Zusammenarbeit zweier talentierter Musiker hautnah zu erleben.