Die Stadt Salzburg, bekannt für ihre malerische Landschaft und ihre reiche Kultur, feiert die Eröffnung einer außergewöhnlichen Ausstellung im Monatsschlössl. Diese wird am kommenden Samstag eröffnet und ist bis Oktober 2027 zu besichtigen. Der Titel der Ausstellung, der auf das ikonische Lied „Edelweiß“ aus dem Film „Sound of Music“ anspielt, thematisiert die tiefgreifende Verbindung des Films zu Salzburg und dessen internationalem Renommee. Kuratorin Barbara Hagen-Walther betont, wie sehr der Film das Bild von Salzburg geprägt hat und die Stadt weiterhin untrennbar mit Größen wie Mozart, den Salzburger Festspielen und dem Weihnachtslied „Stille Nacht“ verknüpft ist.

Die Ausstellung gliedert sich in drei spannende Themenbereiche: Landschaft, Tracht und Musik. Im Landschaftsraum werden beeindruckende Drohnenaufnahmen der Salzburger Landschaft gezeigt, die inspirierend für den Film waren. Im Trachtenraum können Besucher Filmkostüme bewundern, darunter ein schillerndes Kostüm von Julie Andrews. Zudem bietet die Ausstellung eine historische Aufarbeitung, die mittels Untertiteln und QR-Codes auf Personen verweist, die mit dem Austrofaschismus und dem Nationalsozialismus in Verbindung standen. Der Musikraum wiederum beschäftigt sich mit dem Repertoire der Familie von Trapp und setzt es in Relation zur Filmmusik.

Einblicke in die wahre Geschichte

Die wahre Geschichte hinter „Sound of Music“ ist ebenso faszinierend wie der Film selbst. Sie basiert teilweise auf dem Buch „The Story of the Trapp Family Singers“ von Maria von Trapp, wobei viele Elemente für die Leinwand dramatisiert oder verändert wurden. So hatte die Familie in Wirklichkeit nicht sieben, sondern zehn Kinder, deren Namen und Charaktere im Film erfunden wurden. Auch die Darstellung von Georg von Trapp als strenger Patriarch entspricht nicht der Realität; er war ein liebevoller Vater, der das Musizieren in seiner Familie förderte. Die Flucht der Familie über die Alpen, wie sie im Film gezeigt wird, geschah in Wirklichkeit legal per Zug nach Italien.

Die Hochzeit von Maria und Georg fand außerdem nicht in der Kirche von Mondsee, sondern im Nonnberg-Kloster statt. Die berühmten Lieder wie „Do-Re-Mi“ und „Edelweiß“ wurden von Rodgers & Hammerstein für das Musical komponiert, während die echte Familie überwiegend klassische und kirchliche Musik sang. Dramaturgische Freiheiten, wie die erfundene Liebesgeschichte zwischen Liesl und Rolf, tragen zur spannenden Erzählung des Films bei.

Ein Blick in die Zukunft

Die Feierlichkeiten rund um „Sound of Music“ gehen weiter. 2025 wird das 60-jährige Jubiläum des Films gefeiert, mit zahlreichen Veranstaltungen, darunter Ausstellungen, Theater- und Musicalaufführungen sowie eine Jubiläumswoche mit Gala und Stargästen. Die Vorfreude auf das neue Museum „Sound of Music Salzburg„, dessen Eröffnung für September 2026 geplant ist, ist bereits jetzt spürbar, denn die Baumaßnahmen sind weit fortgeschritten.

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Besucher können sich auf viele ganzjährige Angebote freuen, wie Thementouren, Kochkurse und Übernachtungspakete, die die Geschichte der Familie von Trapp lebendig werden lassen. Der Sound of Music Trail bietet zudem einen neuen Audioguide, erzählt von Nicholas Hammond, und interaktive Erlebnisse machen den Besuch in Salzburg zu einem unvergesslichen Abenteuer.

Die Ausstellung im Monatsschlössl ist nicht nur eine Hommage an den Film, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Kultur, die Salzburg so einzigartig macht. Weitere Informationen zur Ausstellung und den Feierlichkeiten finden Sie hier und hier.