In der kulturellen Landschaft Salzburgs tut sich etwas Spannendes: Das Mozarteumorchester hat mit der Saison 2025/26 das Ausbildungsprojekt „Constanze Mozart Orchesterakademie“ ins Leben gerufen. Ziel dieses ehrgeizigen Vorhabens ist es, herausragend talentierte junge Instrumentalisten auf eine professionelle Orchesterkarriere vorzubereiten. Die Akademie stellt eine wertvolle Ergänzung zum Studium an Musikuniversitäten oder Musikhochschulen dar und ist darauf ausgelegt, die angehenden Musiker:innen durch praxisnahe Erfahrungen im Orchesterleben zu fördern.

Das Ausbildungskonzept der Akademie basiert auf dem Prinzip des „Training on the job“. Die Teilnehmer:innen, auch Akademist:innen genannt, sind aktiv in das Orchesterleben eingebunden und nehmen an Konzerten, Opernproduktionen, CD-Aufnahmen, Tourneen sowie Kammermusik- und Musikvermittlungsprojekten teil. Begleitet werden die jungen Talente von erfahrenen Mentor:innen des Mozarteumorchesters, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Neben der musikalischen Ausbildung erhalten die Teilnehmer:innen zusätzlich Schulungen in Auftrittstraining, mentaler Stärke, Kommunikation und Gesundheitsvorsorge – alles wichtige Aspekte für eine erfolgreiche Karriere im Musikbusiness.

Erster Auftritt und Förderung

Ein Highlight der Akademie wird der erste Auftritt der Teilnehmer:innen im Rahmen des DYNAMIKfests Salzburg sein, das am 4. November in der Bachschmiede stattfindet. Unter dem Motto „Strings Serenade“ werden die Musiker:innen Werke wie Mozarts „Kleine Nachtmusik“ und Dvořáks Streichquintett G-Dur, op. 77 präsentieren. Mitwirkende sind unter anderem Sofía Moya Barragán, Guilherme Perez (Violine), Jelisaveta Čivović (Viola), Paul Garnier (Violoncello) und Anghelo Mateo Panchi Terán (Kontrabass).

Das DYNAMIKfest, ins Leben gerufen von Clarissa Bevilacqua, richtet sich an Künstler:innen unter 30 Jahren und findet bis zum 9. November statt. Es bietet eine Plattform für junge Talente, sich zu präsentieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Ein Blick über die Grenzen

Die Constanze Mozart Orchesterakademie profitiert nicht nur von der Unterstützung durch die Firma LEICA und den Verein der Freunde des Mozarteumorchesters, sondern auch von der finanziellen Hilfe des ehemaligen Chefdirigenten Leopold Hager. Diese Unterstützung ist von unschätzbarem Wert, insbesondere in einer Zeit, in der viele junge Musiker:innen vor großen Herausforderungen stehen. Die Deutsche Orchester-Stiftung fördert ebenfalls junge freischaffende Musiker:innen und Ensembles durch Stipendien, die insgesamt ein Volumen von knapp 350.000 Euro umfassen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, den Berufseinstieg junger Künstler:innen in der klassischen und zeitgenössischen Musik zu unterstützen.

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Insgesamt haben sich für die fünf Plätze in der Akademie über 120 Musiker:innen aus Europa, Asien und Südamerika beworben, die meist an österreichischen und deutschen Musikhochschulen studieren. Die Namensgebung der Akademie ehrt Constanze Mozart, die Witwe von Wolfgang Amadé Mozart, und ihren Beitrag zur Gründung renommierter Salzburger Musikinstitutionen. So wird die Tradition der musikalischen Exzellenz in Salzburg fortgeführt.

Die Constanze Mozart Orchesterakademie ist nicht nur ein Sprungbrett für die nächste Generation von Orchestermusikern, sondern auch ein Zeichen für die lebendige Musikkultur in Salzburg, die mit Herz und Leidenschaft gefördert wird.